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September
 

Bildnaway dance company
«comme un cocon»

Tanz: Alexandra Hauser, Natalie Wagner, Sarah Keusch, Kasia Kizior Licht: Fiona Zolg, Foto: Celia Jenni

Licht und Dunkelheit – Zwei Gegensätze, die sich anziehen und die doch verschiedener nicht sein könnten. Die naway dance company kreiert im Kontrast von hell und dunkel ambivalente Stimmungen, die bekannte Gefühle wie Geborgenheit und Sicherheit, aber auch Ausgestelltsein und Täuschung aufnehmen, um so neue Räume und Perspektiven zu eröffnen.
9., 10. und 11. September, jeweils 20.00 Uhr, 38.– /28.–

 

BildVernissage Sonya Zünd
«Schildpatt und anderes»

«Sie sind nicht gemacht wie ein Bild oder ein Film, sondern sind in der Grauzone des Halbbewussten anzusiedeln. Dieses spontane und intensive ist das Kostbare. Die Unmittelbarkeit fesselt mich. Sie ist direkt und ungeplant. Davon ausgehend, entwickle ich Bildfolgen. Die Vorläufigkeit des Bleistiftstriches unterstreicht die Vibration des Dargestellten. Die Linien sind unwiderruflich gesetzt und doch verletzlich. » (Sonya Zünd) Die Ausstellung dauert bis 5. Oktober – geöffnet zu Theateröffnungszeiten.
Montag, 13. September, 18.00 bis 20.00 Uhr, Eintritt frei
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein
Quartier-Kultur Kreis 6

 

BildWort und Ton
«Solo und Duett»

Rodrigo Botter Maio und Peter Zeindler. Musik und Texte: nebeneinander – miteinander. Am Cello: Janaína Salles

Peter Zeindler, Schweizer Journalist und Schriftsteller, wurde besonders durch seine Kriminalromane bekannt. Er erhielt unter anderem mehrmals den Deutschen Krimi-Preis.
Rodrigo Botter Maio lebt seit 1992 in der Schweiz. Er leitet mehrere Projekte, die aus dem Reichtum der brasilianischen Musik erwachsen, welche in aktueller Form verarbeitet und mit neuen Stilelementen vermischt wird. Zahlreiche Konzerte an Festivals und in Jazz-Clubs in Europa, den USA, Brasilien und Ghana.
Montag, 13. September, 20.00 Uhr, 20.– / 15.–
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein
Quartier-Kultur Kreis 6

 

BildFrancomano und Harries
Tango-Gitarrenduo

Roberto Francomano und Tango Guitar bringen Ihnen den Tango näher: spielerisch, authentisch, liebevoll und mit wunderbarem Witz. Seit 2005 spielt er mit Enrique Harries, einem virtuosen, klassisch-argentinischen Gitarristen. Francomano brilliert dabei nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Sänger und als Storyteller. Im Gitarrenduo mit Enrique Harries präsentieren sich die beiden virtuos und charmant. Eine unterhaltend-philosophische Lektion in Sachen Tango. www.tangoguitar.ch
Dienstag, 14. September, 20.00 Uhr, 20.– / 15.–
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein
Quartier-Kultur Kreis 6

 

 


Azzurro

Un dramma giocoso con grandi emozioni von und mit Daniel Rohr und Dietmar Loeffler. Szenische Einrichtung: Volker Hesse. Mitarbeit: Maria Kross. Bühne und Ausstattung: Tina Carstens. Lichtkonzept: Martin Burckhardt. Sprachcoaching: Alba Kanai. Produktionsleitung: Rahel Leugger.
BildEine Stern-Theater-Produktion.

Azzurro erzählt die Geschichte des kleinen Animators Richard Hülsner alias Giovanni Calzone, der über zwanzig Jahre von der grossen internationalen Karriere als Sänger träumt. Azzurro ist der hintergründige, witzige und berührende Italienabend mit den grossen italienischen Schlagern und Rocksongs.
Mittwoch, 15. September (Ausverkauft!)
Freitag, 29. Oktober, 20.00 Uhr

 

 


To the Dark Side of the Moon

Nach Ray Bradbury und Pink Floyd.
Konzept/Spiel/Gesang: Daniel Rohr; Musikalische Bearbeitung: Daniel Fueter; Konzept/Raum/Kostüm: Tina Carstens; Musik: Eriko Kagawa, Piano, und das Galatea Quartett (Yuka Tsuboi, Sarah Kilchenmann, David Schneebeli, Julien Kilchenmann); Video: Johannes Novohradsky; Lichtdesign: Regina Meier; Tontechnik: Roger Jacober, Martin Hofstetter; Lichttechnik: Ueli Riegg, Verena Kälin. Eine Stern-Theater-Produktion.

SzenenfotoIn der Erzählung «Kaleidoskop» wird ein Raumschiff durch einen Kometeneinschlag zerstört und die Besatzung ins Weltall geschleudert. Auseinandertreibend ins Ungewisse, haben sie nur noch über ihre Funkgeräte Kontakt miteinander. In dieser existenziellen Situation stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Verknüpft wird Ray Bradburys berührende Erzählung mit dem legendären Konzeptalbum „Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd, arrangiert für Klavier und Streichquartett.
SF: "Kulturplatz"-Beitrag anlässlich der Premiere
Donnerstag, 16. September, 20.00 Uhr
Freitag, 17. September, 20.00 Uhr
Samstag, 30. Oktober, 20.00 Uhr
Donnerstag, 18. November, 20.00 Uhr
Freitag, 19. November, 20.00 Uhr
Samstag, 18.Dezember, 20.00 Uhr
Samstag, 22. Januar 2011, 20.00 Uhr

 

 


Goethes „Faust“

Erzählt mit den besten Songs aus Rock und Pop.
Regie: Sabine Boss. Mitarbeit: Maria Kross. Bühne/Kostüme: Tina Carstens. Musikalische Leitung: Brian Burman. Spiel: Daniel Rohr, Silvester von Hösslin. Musiker: Gerhard Gerstle, Julius Heim/Benjamin Heusch, Lukas Meier, Heinz Wirz. Lichtdesign: Regina Meier.

SzenenfotoDas Fremde ist so nah: Da ist ein Klassiker „Faust“ und da sind Rocksongs. Vergleicht man die Irrungen und Wirrungen des Rebellen „Faust“ mit den Biografien und Songtexten moderner Rockstars, zeigen sich erstaunliche Parallelen. Die im Faust abgehandelten Themen, der Pakt mit dem Teufel, der Genuss des Augenblicks, die Bewusstseinserweiterung, das Nirgends-zuhause- Sein, die Rebellion gegen das Althergebrachte, und natürlich auch die in allen Variationen besungene Liebe (Gretchenmotiv), sind DIE Themen in Rock und Pop.

Zwei Schauspieler und eine vierköpfige Band erzählen auf anarchische und witzige Weise mit Hilfe von bekannten Songs wie „I can’t get no, Satisfaction“ oder „Knocking on heaven’s door“ die Geschichte von Faust, Mephisto und Margarete.
Samstag, 18. September, 20.00 Uhr
Mittwoch, 6. Oktober, 20.00 Uhr
Freitag, 26. November, 20.00 Uhr
Freitag, 10. Dezember, 20.00 Uhr

 

 

BildDuo Elegiaco

Milena Rebsamen, Violine, Neringa Balnyté, Klavier. Schweiz-Litauen, eine musikalische Entdeckungsreise.

Die beiden Künstlerinnen des Duo Elegiaco präsentieren in diesem spannenden Programm musikalische Raritäten aus ihren Heimatländern. Selten aufgeführte Kammermusikwerke von Schweizer und Litauer Komponisten im romantischen, impressionistischen und modernen Stil werden einander gegenübergestellt. Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten hören wir beim Vergleich der Kompositionen aus dem zentraleuropäischen Alpenland und dem Staat an der Ostsee?
Es erwartet Sie ein inspirierendes Konzert – lassen Sie sich mitreis(s)en!
Sonntag, 19. September, 11.00 Uhr, 20.– / 15.–
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein
Quartier-Kultur Kreis 6

 

 

BildSax-Quartett

Barbara Wehrli Wutzl, Bari-Sax, Christoph Grab, Tenor-Sax, Reto Suhner, Alt-Sax, Thomi Geiger, Sopran- und Alt-Sax

Frischer Wind bereichert die Schweizer Jazzszene: Endlich ist sie da, die erste Demo-CD der SPITTIN’HORNS! Das Sax-Quartett um die Leaderin Barbara Wehrli Wutzl hupt, röhrt und säuselt, was das Zeug hält.
Vor knapp fünf Jahren haben die vier Musiker in dieser vielversprechenden Formation zum ersten Mal gemeinsam in die Hörner gespuckt. Sie begeistern dank hochkarätigen Solisten, deren unbändiger Drive und ausgelassene Spielfreude wie ein Funke auf das Publikum überspringen. Zusammen mit einer Extraportion Humor und aberwitzigen Einfällen werden die Auftritte der SPITTIN’HORNS zu einem unvergesslichen Event.
Sonntag, 19. September, 17.00 Uhr, 20.– / 15.–
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein
Quartier-Kultur Kreis 6

 

 

Nur im Weltall ist es wirklich still

Sieglinde Geisel (Lesung), Tomas Bächli (Klavier)

BildLesung über Lärm, mit Musik von John Cage und Erik Satie.
Sieglinde Geisel, Journalistin (NZZ) und Buchautorin, liest aus ihrem Buch «Nur im Weltall ist es wirklich still» (Galiani-Verlag, Berlin 2010). Tomas Bächli: Pianist, spielt aus den «Etudes Australes» von John Cage und den «Nocturnes» von Erik Satie.
Wir haben das Gefühl, die Welt werde immer lauter – doch unter Lärm litt schon Horaz im alten Rom. Was stellt der Lärm mit uns an? Wie können wir mit ihm leben – und warum fürchten wir die Stille, nach der wir uns doch so sehnen? Diesen Fragen geht Sieglinde Geisel in ihrem Lärm-Buch nach. «Wenn ein Lärm Sie stört, hören Sie ihm zu», sagt John Cage, der sich in seinem Werk mit der Stille auseinandergesetzt hat, ohne allerdings dabei zu verstummen. Vielmehr unterwandert seine Musik unsere Begriffe von Lärm und Stille. Die «Etudes Australes», die Tomas Bächli im Wechsel mit der Lesung spielt, wirken daher nicht als Illustration des Texts, sondern als Ergänzung, ebenso die «Nocturnes » von Erik Satie. Dieser hat mit seiner «musique d’ameublement» möglicherweise die Hintergrundmusik erfunden – der schlimmste Lärm, wie manche Menschen meinen.
Montag, 20. September, 20.00 Uhr, 30.– / 25.–

 

 


Z’Abig hät Züri en Zauber

Christian Jott Jenny und das Zürcher Kur und Bad Orchester. Regie: Sabine Boss.

Bild«Nostalgie in Nöten ...!». Das waren noch Zeiten, als klapprige Nussbaumholzradios die Beromünster- Klänge in die guten Stuben brachten. Nostalgie ist wieder gefragt, sagen sich die Zürcher Tourismus- Verantwortlichen in diesem Liederabend, und wollen die schönen alten Schnulzen auf eine CD pressen – Liedgut aus vergangenen Zeiten soll das moderne Zürich verkaufen. Nur kosten darf die Sache nicht viel, und so pilgern vier vereinsamte – weil längst wegrationalisierte – Radioorchester-Musiker vielleicht zum letzten Mal in ein Studio. Begleitet von einem vermeintlichen Startenor und dann und wann unterbrochen von einer nicht ganz so nostalgisch gestimmten Aufnahmeleitung.
Ein Liederabend mit einem grossen Hauch von anno dazumal für Herz und Ohr.
21., 22., 23. und 24. September, jeweils 20.00 Uhr, 38.– / 30.–

 

 


Charlotte Schwab und Thomas Sarbacher
lesen «Quartett» von Heiner Müller

Musikalische Begleitung: Mako Boetschi Yamazaki

BildDer Briefroman von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos «Les Liaisons dangereuses» wurde mehrmals verfilmt; die wohl bekannteste Version «Gefährliche Liebschaften» stammt von Stephen Frears (mit John Malkovich, Glenn Close, Michelle Pfeiffer und Uma Thurmann).
Heiner Müller versetzte die Begegnung der Marquise de Merteuil mit dem Vicomte de Valmont in einen «Salon vor der Französischen Revolution / Bunker nach dem dritten Weltkrieg.»
Heiner Müller (1929–1995) zählt zu den wichtigsten deutschen Dramatikern und Theaterpraktikern des 20. Jahrhunderts und war prägend für die europäische Theaterszene.
Die Schweizer Schauspielerin Charlotte Schwab spielte unter anderem am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg, an der Schaubühne Berlin und gastierte bei den Salzburger Festspielen. Sie arbeitete u.a. mit Claus Peymann, Jürgen Flimm, Peter Stein und Sven Eric Bechtolf. Seit 2001 spielt sie in der ZDF-Krimireihe «Das Duo» die Kommissarin Marion Ahrens.
Thomas Sarbacher ist Hamburger. Er ist sowohl Theater- als auch Filmschauspieler. Unter anderem stand er schon auf den Brettern der Bremer Shakespeare Company, spielte im Zürcher Schauspielhaus, am Hamburger Theater und in Schwäbisch Hall. Vor der Kamera feierte er hauptsächlich mit seiner Rolle des Kommissars in der Sat-1-Serie «Der Elefant – Mord verjährt nie» grosse Erfolge.
Dienstag, 28. September 2010, 20.00 Uhr, 30.–/20.–

 

Download: Spielplan September (PDF)