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Februar

 


Loriot. Der Theaterabend.

Mit Sabina Schneebeli, Rachel Matter, Andreas Matti, Rolf Sommer und Benedict Freitag. Regie: Daniel Rohr. Bühne und Kostüme: Tina Carstens. Licht: Li Sanli. Ton: Patrick Fürst. Assistenz: Werni Naef. Eine Stern-Theater-Produktion.

Bild Loriots Szenen wie «Die Nudel», «Eheberatung», «Inhaltsangabe», «Fernsehabend» oder «Liebe im Büro» haben Generationen zum Lächeln und Lachen gebracht. Formulierungen Loriots wie «Renate, lassen Sie uns zur Sitzgruppe gehen», «Ach was» oder «Nein, sagen Sie jetzt nichts» sind fester Bestandteil des deutschen Wort- und Sprachschatzes. Das Theater Rigiblick bringt sie auf die Bühne... «Kommunikationsgestörte interessieren mich am allermeisten. Alles, was ich als komisch empfinde, entsteht aus der zerbröselten Kommunikation, aus dem Aneinander-vorbei-Reden.» (Loriot)
Mittwoch, 1. Februar, 20.00 Uhr, Fr. 38.– / 28.–
Weitere Vorstellungen (ausverkauft):
13. Februar, 17. Februar, 18. Februar,
10. März, 15. März,
07. April, 09. April, 14. April, 21. April, 26. April,
07. Mai, 17. Mai, 02. Juni, 02. Juli, jeweils 20.00 Uhr

 


Marianne Faithfull reads Shakespeare’s Love Sonnets

Bild Who was Marianne Faithfull’s real first love? In her own words: «Shakespeare has been my ‹friend› and companion throughout everything. I have performed, read, watched, and studied his works all my life ...» At Theater Rigiblick, Marianne Faithfull will read sonnets by William Shakespeare (1564 –1616), love poems that are regarded as being among the greatest works in world literature. Begleitet vom Cellisten Vincent Segal präsentiert Marianne Faithfull ihre ganz persönliche Auswahl von Shakespeares Sonetten, und plötzlich wirkt das schwierige elisabethanische Englisch Shakespeares ganz verständlich ... und modern.
Donnerstag, 2. und Freitag, 3. Februar, jeweils 20.00 Uhr (ausverkauft)

 


Miles oder die Pendeluhr aus Montreux

Deutsche Erstaufführung der Geschichte von Henning Mankell. Übersetzung und Regie: Hansjörg Betschart. Mit Daniel Rohr und dem Zurich Jazz Orchestra. Leitung: Rainer Tempel. Bühne, Kostüme: Tina Carstens. Eine Stern-Theater-Produktion. Eine Stern-Theater-Produktion.

Bild«Miles oder die Pendeluhr aus Montreux» ist eine Hommage an das Jazz-Genie, an einen Mann, der unter Einsamkeit und Vorurteilen litt. Sie erzählt von der Schönheit Juliette Grécos, von Schweizer Uhren, von Lieblingsakkorden und dem Verlust eines geliebten Menschen. Der Text wirft nicht nur ein neues Licht auf einen grossartigen Musiker, er öffnet einem auch das Herz. Musikalisches Motiv ist «Sketches of Spain» aus der Perspektive eines Schrotthändlers, der das Konzert hinter der Bühne erlebt.
"Der Text wirft nicht nur ein neues Licht auf einen grossartigen Musiker, er öffnet einem auch das Herz. Im Zentrum steht die Freundschaft zwischen dem einfachen Mann und dem grossen Musikgenie" clarino.print 11/11
Samstag, 4. Februar, 20.00 Uhr, Fr. 39.– / 29.–
Weitere Vorstellungen: 14. März, 11. Mai jeweils 20.00 Uhr

 


Der Jahrhundertgeiger Fritz Kreisler im Spiegel seines Zeitgenossen Hermann Hesse

Ein Bericht zwischen Dichtung und Wahrheit von Armin Brunner. Mit Graziella Rossi und Helmut Vogel sowie Noëlle Grüebler (Violine) und Andrea Wiesli (Klavier).

Bild«Gestern Abend war ich in einem Konzert, das sich von den Konzerten, welche ich sonst zu hören gewohnt bin, wesentlich unterschied. Es war das Konzert eines weltberühmten, mondänen Geigenvirtuosen, also eine nicht nur musikalische, sondern auch eine sportliche und vor allem eine gesellschaftliche Angelegenheit. Es verlief denn auch dieses Konzert durchaus anders als andere Konzerte, bei denen es sich bloss um Musik handelt.» So beginnt die 1928 entstandene Betrachtung «Virtuosen-Konzert», in der Hermann Hesse ein Konzert des Geigers Fritz Kreisler einer kritisch-ironischen Analyse unterzieht, ohne jedoch den Namen des Virtuosen zu erwähnen. Zahllose Musikliebhaber auf der ganzen Welt und nicht wenige seiner Kollegen aus der Geigenwelt haben stets in überschwenglichen Tönen der Bewunderung von Fritz Kreisler gesprochen. «König der Geiger» nannten sie ihn – oder den «Klangzauberer». Andere aber haben ihn als «eleganten Caféhausgeiger» taxiert – und meinten das abschätzig. Wie die zwei Seelen in der Brust des Geigenvirtuosen Fritz Kreisler zusammenfanden und sich immer wieder versöhnten, hat man nie aus erster Hand erfahren und ebenso wenig aus den damaligen Feuilletons. Umso kompetenter hat Hermann Hesse über diesen musikalischen Spagat nachgedacht und seine zwiespältigen Eindrücke über das Phänomen Kreisler in seiner Erzählung «Virtuosen-Konzert», die im Zentrum dieses «konzertanten Berichts» steht, festgehalten.
Sonntag, 5. Februar, 18.00 Uhr, Fr. 35.– / 25.–

 

Christoph Irniger «Pilgrim»

Christoph Irniger, ts, Vera Kappeler, p, Christian Weber, b, und Michael Stulz, dr

BildDas von Tenorsaxofonist Christoph Irniger geleitete Quartett-Projekt Pilgrim ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass manchmal das Gesamte weit mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Jeder einzelne Protagonist befindet sich weit draussen, weit entfernt von den showcase rooms, in denen gut ausgebildete Musiker meinen, ihr Können durch Präsentation ihrer technischen Fertigkeiten im «höherschneller- weiter»-Stil zu dokumentieren. Stattdessen gilt das Prinzip der Reduktion – oder «weniger ist mehr». Mit nur minimal(istisch)en Klängen jedes Einzelnen schaffen die Pilgrim-Musiker einen in dieser Art überraschend vollen, runden, dichten Rundum-Sound, der sich nur schwer kategorisieren lässt. Neben den sparsam eingesetzten Tönen werden auch melodische wie rhythmische Stilelemente nie ausgeweidet, höchstens angerissen, um bald in neue Kanäle zu fliessen. Dazu wird dieser individuelle Klangkosmos ergänzt durch unkonventionelle Farbtupfer. Wie zum Beispiel die von Vera Kappeler gezupften schnarrenden Klaviersaiten oder den von Christian Weber derart gestrichenen Kontrabass, dass er glatt mit einer Bassklarinette verwechselt werden könnte. Die vorliegende CD «Mt. Tongariro» wurde im Juni 2010 im Theater Rigiblick aufgenommen und ist im November 2011 beim renommierten deutschen Label «Between the Lines» erschienen.
Montag, 6. Februar, 20.00 Uhr, Fr. 20.– / 15.–
in Zusammenarbeit mit dem Verein Quartier-Kultur Kreis 6

 


Rose – Vom Schtetl nach Miami Beach. Unruhige Fahrt

Von Martin Sherman. Mit Graziella Rossi. Regie: Klaus Henner Russius. Musik: Daniel Fueter. Einspielung Akkordeon: Srdjan Vukasinovic. Bühnenbild: Bruno Kümin. Lichtdesign, Technik: Hans Naef. Produktionsleitung: Cristina Achermann. Eine Rossi-Russius-Produktion.

Bild Das Stück «Rose» von Martin Sherman erzählt auf packende, berührende Weise, nicht ohne eine gehörige Portion grimmigen jüdischen Humors, das Schicksal einer Überlebenden.
Rose: im ukrainischen Schtetl geboren, im Warschauer Ghetto die grosse Liebe ihres Lebens kennengelernt, in Deutschland ins Lager gesperrt, Flucht nach Frankreich, Exodus nach Palästina, Rücktransport nach Deutschland, Flucht aus dem Viehwagen mithilfe eines amerikanischen Soldaten, dem sie nach Atlantic City folgt; Heirat, Kinder, Witwenschaft, Karriere, Florida; Besuch beim Sohn, der nach Israel ausgewandert ist, Enkelkinder, die Intifada – Israelis erschiessen Kinder, so wie es die Nazis taten. Rose versteht die Welt nicht mehr, und der Sohn, der Israeli, sagt ihr, seiner amerikanischen Mutter: «Natürlich verstehst du das nicht, Mama, du bist keine von uns.»
Eine «displaced person» – ein langes Leben lang.
Und was für ein Leben! Also sitzt sie Shiv’a – Trauern für einen nahen Verwandten. Wechselnd von jüdischem Humor zu Schmerz und von Wut zu Ironie erzählt Rose als Angehörige einer «verlorenen Gene ration», einer, im weitesten Sinne, «displaced person», vom Untergang der jiddischen Kultur, von der Kluft zwischen liberalen und orthodoxen Israelis und der Entfremdung zwischen Israelis und Juden aus der Diaspora in der «Alten Welt»
Dienstag, 7. Februar, 20.00 Uhr, Fr. 35.– / 25.–
Weitere Vorstellungen: 4. März, 4. April, 31. Mai
(Sonntags-Vorstellungen jeweils 18.00 Uhr)

 


Goethes «Faust»

Erzählt mit den besten Songs aus Rock und Pop. Spiel: Daniel Rohr, Silvester von Hösslin. Musiker: Gerhard Gerstle, Julius Heim/Benjamin Heusch, Lukas Meier, Michael Summ/Heinz Wirz. Lichtdesign: Regina Meier.
Eine Stern-Theater-Produktion.

BildZwei Schauspieler und eine vierköpfige Band erzählen auf anarchische und witzige Weise mithilfe von bekannten Songs wie «I can’t get no satisfaction» oder «Knocking on heaven’s door» die Geschichte von Faust, Mephisto und Margarete.

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Schulkultur der Stadt Zürich und Schule & Kultur des Kantons Zürich.
Mittwoch, 8. Februar, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Weitere Vorstellungen: 2. März, 11. April, 9. Mai, 15. Juni

 


Azzurro

Un dramma giocoso con grandi emozioni von und mit: Daniel Rohr und Dietmar Loeffler. Szenische Einrichtung: Volker Hesse. Bühne und Kostüme: Tina Carstens. Lichtkonzept: Martin Burkhardt. Sprach-Coaching: Alba Kanai. Eine Stern-Theater-Produktion. Eine Stern-Theater-Produktion.

BildAzzurro erzählt die Geschichte des kleinen Animators Richard Hülsner alias Giovanni Calzone und seines Pianisten Enzo Gelato, die über zwanzig Jahre von der grossen internationalen Karriere träumen. Während sie am Nachmittag die Clubgäste am Pool und im Fitnessraum unterhalten, dürfen sie am Abend im Hotel mit unbeschreiblichem Charme, mit Noblesse und feurigem Temperament die Hotelgäste – vor allem die Frauen – betören.
Donnerstag, 9. Februar, 20.00 Uhr, Fr. 35.– / 25.–
Weitere Vorstellungen: 21. März, 12. Mai

 

Preisträgerkonzert – Werkjahre Komposition und Interpretation der Stadt Zürich

David Philip Hefti und das Mondrian Ensemble

BildDie Musikkommission der Stadt Zürich vergab im Jahr 2011 je ein Werkjahr für Komposition und Interpretation. Mit diesen Förderbeiträgen von jeweils 42 000 Franken wurden der Zürcher Komponist David Philip Hefti und das Mondrian Ensemble ausgezeichnet. Karl-Andreas Kolly (Klavier) und das Ensemble Amaltea spielen im Rahmen dieses Preisträgerkonzerts Werke von David Philip Hefti, und das Mondrian Ensemble mit Daniela Müller (Violine), Petra Ackermann (Viola), Martin Jaggi (Violoncello) und Tamriko Kordzaia (Klavier) präsentiert einen Querschnitt durch sein breites Spektrum. Beim Apéro im Anschluss an das Konzert kann man mit den Preisträgern ins Gespräch kommen.
Freitag, 10. Februar, 19.00 Uhr, Eintritt frei

 


Der kleine schwarze Niederdorf-Hecht

Opéra fidelio in einem Akt für Paul Burkhard – Uraufführung
Von und mit Leo Wundergut und dem Zürcher Staatsorchester Kur und Bad, Irène Fritschi, Raimund Wiederkehr und Christian Jott Jenny. Staatsorchester Kur und Bad: Claude Hutter, Markus Landolt, Bruno Brandenberger. Regie: Christian Vetsch. Buch: Michi Rüegg. Licht: Verena Kälin. Bühne: Werner Denzler. Produktions leitung: Amt für Ideen, Corinna Fueter.

BildEs gibt zwei Sorten erwachsene Menschen in unserem Land: Diejenigen, die mindestens ein Paul- Burkhard-Lied singen können, und diejenigen, die zumindest eins pfeifen können. Für beide ist das dargebotene Stück auch ein kleines Stück eigene Geschichte. Serviert werden Burkhard-Klassiker, wobei das Menü so vielfältig ist wie die Launen des verstorbenen Meisters. Der geneigte Zuschauer nimmt an der letzen Probe für die bevorstehende TV- und Radio-Gala zum 100. Geburtstag teil. Eine Überdosis Paul Burkhard, die sowohl die Gefahr heftiger Nostalgieanfällen als auch gelegentlicher Lachkrämpfe birgt. Am besten, Sie bringen Ihren Arzt, Ihren Apotheker und Ihre Freunde mit. Eine Produktion zum 100. Geburtstag von Paul Burkhard.
Samstag, 11. und Sonntag, 12. Februar (ausverkauft)

 


Münchhausens Enkel

Von Urs Widmer. Uraufführung. Münchhausens Enkel: Daniel Rohr. Der Pianist: Daniel Fueter. Regie: Peter Schweiger. Bühne und Kostüme: Tina Carstens. Assistenz: Dave Schneider. Licht: Martin Burkhardt. Technik: Patrick Fürst. Eine Stern-Theater-Produktion. Produktionsleitung: Daniel Rohr.
Eine Stern-Theater-Produktion.

Bild«Einige von Münchhausens Grössenfantasien sind heute sprichwörtlich geworden. Ja, der Grössenwahn ist in unserer Gesellschaft regelrecht salonfähig geworden. Er ist mehr als häufig der Motor der Finanzbranche. Münchhausens Enkel ist ein Teil von ihr. So wird der Abend nicht nur eine Hommage an den alten Münchhausen (den es ja wirklich gab), sondern auch das Porträt eines modernen Münchhausens, der just an diesem Abend versuchen muss, sich an seinem eigenen Zopf aus einem Schlamassel herauszuziehen, den er selber angerichtet hat.» Urs Widmer
Dienstag, 28. Februar, 20.00 Uhr (Premiere), Fr. 38.– / 28.–
Weitere Vorstellungen: 1. und 16. März, 8. April, 13. und 19. Mai,
9. und 14. Juni, jeweils 20.00 Uhr

 


«To the Dark Side of the Moon»

nach Ray Bradbury und Pink Floyd
Konzept/Spiel/Gesang: Daniel Rohr. Musikalische Bearbeitung: Daniel Fueter. Konzept/Bühne/Kostüm: Tina Carstens. Musik: Eriko Kagawa, Piano, und das Galatea Quartett. Video: Johannes Novohradsky. Lichtdesign: Regina Meier.
Eine Stern-Theater-Produktion.

Bild In der Erzählung «Kaleidoskop» wird ein Raumschiff durch einen Kometeneinschlag zerstört und die Besatzung ins Weltall geschleudert ... Verknüpft wird Ray Bradburys berührende Erzählung mit dem legendären Konzeptalbum «Dark Side of the Moon» von Pink Floyd, arrangiert für Klavier und Streichquartett.
Mittwoch, 29. Februar, 20.00 Uhr, Fr. 38.– / 28.–
Weitere Vorstellungen:, 23. März, 20. April, 10. Mai, 26. Juni

 

Download: Spielplan Februar (PDF)