Der fliegende Teppich: Gullivers Inseln
Jonathan Swift: Im Land der sprechenden Pferde
| Mo | 26. Oktober 2026 | 20:00 Uhr | Tickets |
| Dienstag | 27. Oktober 2026 | 20:00 Uhr |
„Gullivers Reisen“ ist ein weltberühmter satirischer Roman des Dubliner Schriftstellers, anglikanischen Priesters und Politikers Jonathan Swift (1667 – 1745), veröffentlicht 1726.
Nie war Swifts Gulliver aktueller! Fantasy-Saga, Politsatire, eine launige Generalabrechnung mit menschlicher Bos- und Dummheit.
Swift gelingt das einzigartige Kunststück, mit einem „Roman der Menschenfeindschaft“ (J.G. Herder) bestens zu unterhalten. Denn sein wiehernder Spott gilt unserer ganzen kuriosen Gattung mitsamt ihrer Selbstüberschätzung. Dies wird sinnlich besonders greifbar im vierten Teil des von Christa Schuenke übersetzten Klassikers, in dem Lemuel Gulliver auf die von Pferden bewohnte Insel der Houyhnhnms gerät, die sich Menschen, sogenannte Yahoos als Haus- und Arbeitstiere halten, und sich dort seines Mensch-Seins in besonderer Weise bewusst wird. Es ist uns gelungen, Martina Gedeck für diese Lesung zu gewinnen, eine der profiliertesten deutschen Filmschauspielerinnen ihrer Generation, als Sprecherin ausgezeichnet mit dem deutschen Hörbuchpreis.
Dazu erklingt Kammermusik von Swifts Zeitgenossen, dem deutschen Komponisten Georg Philipp Telemann (1681 – 1767), der keine zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Romans eine Suite namens „Gulliver`s Travels“ komponiert hat. Diese und andere Werke des lange unterschätzten Barockmusikers werden von Mitgliedern des „Galatea-Quartetts“ gespielt, zusammen mit Peter Solomon, der schon für „Maria“ Pergolesis „Stabat Mater“ auf die Rigiblick-Bühne gebracht hat.
Diese Vorstellung wird im Rahmen der Reihe «Der fliegende Teppich - Acht literarisch-musikalische Insel-Reisen» gezeigt.
Dafür kann auch ein Abonnement gelöst werden. 8 Vorstellungen zum Abopreis von Fr. 240.--. Bestellung des Abos hier.
Dauer
80 Minuten
Lesung
Martina Gedeck
Musik
Sarah Kilchenmann (Violine)
Yuka Tsuboi (Violine)
Julien Kilchenmann (Cello)
Peter Solomon (Cembalo)
Konzept
Klaus Hemmerle
Technik
Zora Marti
Brian Lee


